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Tom Strerath

Kundgebung am Rathausplatz

Kundgebung am Rathaus / Marktplatz am 24. Januar 2022
Foto mit Polizei und "Spaziergängern"
Viola Strerath - Tom Strerath

Wir SIND mehr!

“Gewalt erzeugt Gegengewalt. Mittlerweile müssen doch auch die SpaziergängerInnen verstanden haben, dass ihr Verhalten zu immer strengeren Maßnahmen führt. Ich möchte nicht, dass in den kommenden Wochen Wasserwerfer in der Innenstadt platziert werden"

Gestern hat sich das Breite Bündnis gegen Rechts wieder mit einer laut Polizei 600 Personen starken Menschenkette, die vom Wasserturm bis fast zur Arthur-Fitger-Straße reichte, sichtbar gegen die rechten Netzwerke in den Coronademonstrationen positioniert. Beschimpfungen und Beleidigungen prallten von der Menschenkette unkommentiert ab.
Auf den ersten Blick schien die Anzahl der an dem Demonstrationszug teilnehmenden Menschen deutlich kleiner als am Montag zuvor. Laut Polizei waren es ca. 190 Personen.
Als der Demonstrationszug vorübergezogen war wurde die Kette und somit auch die angemeldete Veranstaltung beendet und aufgelöst

Was dann aber ca. 20 Minuten nach der Auflösung passierte, haben wir so nicht erwartet. 

Mehrere große Gruppen aus insgesamt ca. 250 SpaziergängerInnen kamen aus dem Stadtzentrum an der Straße Delmegarten entlang zum Rathaus, während der eigentliche Demonstrationszug noch auf der Friedrich-Ebert-Allee unterwegs war. Das konnte nur bedeuten, dass die Polizei die Kontrolle über die SpaziergängerInnen bereits von Beginn an verloren hatte. Geschätzt 100 Personen spielten direkt vor dem Rathaus "Hasch mich" mit der Polizei. Diese hatte in völliger Unterzahl große Schwierigkeiten die großen Gruppen, die sich dann völlig unkontrollierbar teilten und wieder zusammenfügten, zu lenken oder an ihrem Spaziergang zu hindern. Im Stadtzentrum konnten, wie auch im Video von Delmenews zu sehen, die SpaziergängerInnen unterdessen völlig ungehindert und maskenlos skandieren und andere StadtbewohnerInnen schikanieren. 

Auch die Herren Lothar Mandalka und Jaroslaw Poljak von der AfD-Stadtratsfraktion wurden spazierend in der Bahnhofstraße gesehen. Der ehemalige AfD- Stadtrat, Holger Lüders, dokumentierte in seinem Youtube-Kanal gut erkennbar eine große Gruppe Menschen, die ohne Masken und “Friede, Freiheit, Selbstbestimmung” rufend durch die Bahnhofstraße in Richtung Stadtmitte zogen.

Es gelang der Polizei, eine kleine Gruppe von Menschen festzusetzen und deren Identität zu überprüfen. Dabei soll eine Personen Widerstand geleistet haben. Des weiteren soll eine Person mit dem Auto auf kontrolloriende BeamtInnen zugefahren sein und zwang diese zu einem Sprung zur Seite.

Dass sich die Strategie der Corona DemonstrantInnen ändern wird, das war in den Telegram Gruppen und auch im Video von Delmenews auf den Graftwiesen erkennbar, dass die Polizei es jedoch bereits auf den Graftwiesen verpasst hat, die Kontrolle über die Spazierenden zu behalten, ist bedenklich.

Bereits seit einer Woche wurde in den Telegram-Gruppen und auch auf Facebook darüber gesprochen, dass man eine Art Sternmarsch plant. Ziel solle der Delmenhorster Marktplatz sein. 

Unsere Politik und auch unsere Polizei muss anfangen, diese Menschen ernst zunehmen.

Andernfalls müssen sie es ertragen, dass ihnen Woche für Woche auf der Nase herum getanzt wird, was eine Peinlichkeit für unsere Demokratie wäre und ein Hohn für jeden Menschen, der unsere Demokratie schätzt und sie immer wieder montags vor dem Rathaus verteidigt.

Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung frei kundzutun. Erfolgt dies in Form einer Versammlung oder Demonstration, denn nichts anderes sind diese sogenannten Spaziergänge, hat man sich an Auflagen zu halten. 

Quellen:
▷ POL-DEL: Stadt Delmenhorst: Verlaufsbericht zu Versammlungsgeschehen im Stadtgebiet | Presseportal

Spaziergang am 17.01.2022 in Delmenhorst - YouTube

 

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Tom Strerath

Standhaft für Demokratie

Sogenannter "Spaziergang" in Delmenhorst

“Solidarisieren statt spazieren“

In vielen Niedersächsischen Städten kommt es momentan zu „Spaziergängen für die Freiheit“, welche über einschlägige Messenger-Dienste und soziale Medien organisiert werden.

Häufig dreht es sich bei diesen Spaziergängern um BürgerInnen, die mit den momentanen Coronamaßnahmen unzufrieden sind und/oder die Maßnahmen für zu gravierend erachten.

Auch wird eine eventuelle Impfpflicht als nicht mit dem Grundgesetz vereinbar gesehen.

Freie Meinungsäußerung ist eines der höchsten Güter unserer Demokratie und diese wollen wir auch ganz und gar nicht unterbinden oder kritisieren. Sobald diese jedoch verfassungsfeindlich ist oder antisemitische oder rassistische Grundzüge aufweist stellen wir uns klar gegen solche Meinungen, denn in einer Meinungsfreiheit muss auch eine Gegenmeinung erlaubt sein.

  • Wer während einer Pandemie auf gesperrten Straßen und unter Polizeischutz stehend „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Freiheit raubt“ skandieren darf und gleichzeitig von Corona Diktatur spricht, der weiß anscheinend nicht, was Diktatur bedeutet.
     
  • Wer weiße Rosen und Grablichter vor ein Rathaus platziert, weil er glaubt, dass die Demokratie und das Grundgesetz zu Grabe getragen wurden, der hat die ca. 109.000 Toten der Pandemie anscheinend nicht vor Augen.
     
  • Wer seinen Spaziergang in Verbindung mit anderen Spaziergängen, auf denen es regelmäßig mit der Polizei zu schweren Auseinandersetzungen kommt, auf Youtube-Kanälen mit rechten Verbindungen wiederfindet, der sollte seinen Standpunkt hinterfragen.
     
  • Wer mit Parteifunktionären rechter Parteien und Mitgliedern rechter Gruppierungen durch die Innenstadt spaziert, der muss mit Protest rechnen und ihn auch akzeptieren.

Wir stellen uns friedlich aber bestimmt, mit Masken und Abstand, auf die Seite der Demokratie.

Wir sind solidarisch mit allen, die gerade gegen das Virus kämpfen. In oder auch vor den Krankenhausbetten.

Wir sind 82.000 DelmenhorsterInnen.

 

Für Solidarität, gegen Spaltung in Delmenhorst

Petition des Breiten Bündnisses gegen Rechts

Liebe Delmenhorsterinnen, liebe Delmenhorster,

Wir sind in Sorge. Seit Monaten schränkt die Corona-Pandemie unser Leben ein. In den Krankenhäusern der Region arbeiten Mediziner und Pflegepersonal am Limit. Die absolute Mehrheit der Menschen in der Stadt verhält sich vernünftig, solidarisch und empathisch. Restaurants und Einzelhändler, Kulturschaffende und Unternehmer, Vereine und Verbände, Schulen und Kindergärten, Bürgerinnen und Bürger setzen die Regeln um und versuchen, unser Gemeinwesen auch in der Pandemie aufrecht zu erhalten. Dennoch sind Existenzen gefährdet.

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Stadt, wir schließen uns zusammen, denn wir sind die Mitte dieser Gesellschaft. Seit Wochen finden die sogenannten Corona-Spaziergänge auch in Delmenhorst statt, organisiert über einschlägige Internet-Dienste. Die Corona-Protestler nutzen die Pandemie als Vorwand, um Verunsicherte mit einfachen Parolen wie „Freiheit“ oder „Widerstand“ auf ihre Seite zu ziehen, die Demokratie in Frage zu stellen und die Gesellschaft zu spalten. Bewusst und offen suchen selbsternannte Corona-Kritiker den Schulterschluss mit der rechtsextremen Szene, instrumentalisiert durch „Freie Niedersachsen“ und andere Gruppen am rechten Rand. Wir können es nicht zulassen, dass diese kleine, viel zu laute Gruppe noch lauter wird. Delmenhorst ist und soll auch fortan kein Aufmarschplatz der Rechtsextremen und Corona-Leugner sein.

Wir sind fassungslos und wollen es nicht weiter hinnehmen, dass die Protestler die Krise durch Egoismus befeuern. Einsamkeit und Isolation bedrücken viele Menschen. Seit Beginn der Pandemie sind allein in Delmenhorst 79 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Wir rufen daher alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster dazu auf, die auf den Spaziergängen geäußerten Falschaussagen nicht zu dulden. Wir stehen hinter den staatlichen Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Wir vertrauen auf die Empfehlungen der Mediziner und der Wissenschaft, um größeren Schaden von allen abzuwenden.

Wir freuen uns auf die Normalität des Lebens: auf nicht beeinträchtigte Treffen mit Freunden im Restaurant, Theater-, Kino- und Konzertbesuche, Kindergeburtstage, Sport in den Vereinen und so vieles mehr, was wir gerade vermissen.

Wir ergreifen deshalb jetzt das Wort. Gesellschaft kann nur erfolgreich sein, wenn sie zusammensteht und den Dialog pflegt. Wir möchten, dass aus Delmenhorst die vernünftigen, empathischen und solidarischen wie sachlichen Stimmen zu hören sind. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit des anderen begrenzt. Dieser Punkt ist längst erreicht. Das solidarische Miteinander ist der einzige Weg, möglichst schnell aus der Pandemie herauszukommen.

Wir sind Delmenhorst.

Hier geht es zur Petition!


Kontakt

Kreissprecherteam

Viola Strerath
viola@strerath.eu

Manuel Paschke
Mobil    01520 2094996 
 manu.pasch@gmx.de

Postanschrift
c/o Edith Belz

Thüringer Straße 34c
27749 Delmenhorst

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