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Heraus zum 1. Mai!

Edith Belz
Aufruf zum 1. Mai!

In diesem Jahr gehen wir zum zweiten Mal während Coronazeiten in den 1. Mai. Wie bekannt, werden am diesem Tag die Problematiken, Sorgen, Schieflagen und Erwartungen der Beschäftigten zur Sprache gebracht. Traditionsgemäß geschieht dies durch Demonstrationen und Kundgebungen auf der Straße.

2020 sanken in Deutschland die Löhne durchschnittlich um 1 Prozent, in einigen Branchen sogar um bis zu 15 Prozent. Gleichzeitig wurden 500 000 Vollzeit- und 850 000 Teilzeitstellen abgebaut. Millionen wurden in Kurzarbeit geschickt und mit niedrigeren Löhnen abgespeist. Unzählige kleine Betriebe mussten Konkurs anmelden oder kämpfen um ihre Existenz. Die Superreichen werden mit millionenschweren Hilfspaketen durch die Krise getragen und werden noch reicher. Auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene wurden verschiedene Rettungspakete geschnürt, die ein Gesamtvolumen von 1,6 Billionen Euro betragen. Der Löwenanteil dieser Rettungspakete kam den Konzernen zugute. Menschen, die ohnehin wenig haben, sind von der Krise besonders stark betroffen. Hinter der Verarmung der Lohnabhängigen steht eine Politik, die auch die Gesundheit der Menschen den Profitinteressen unterwirft.

Das Gesundheitspersonal, das während der Pandemie unter den schwersten Bedingungen arbeitete, erhielt nur Beifall, dennoch planen riesige Krankenhauskonzerne wie Helios die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen weiter zu verschärfen und die Löhne zu senken. Während der Pandemie, wo die Betten in den Krankenhäusern knapp sind, plant man weitere Schließungen von Krankenhäusern.

Deswegen: „Jetzt erst recht“ rufen der Türkische Arbeiterverein, der Griechisch-Deutsche Kulturverein Dialogos und DIE LINKE zur Kundgebung zum 1. Mai am Samstag um 11 Uhr am ZOB auf.
Selbstverständlich unter allen gegebenen Hygienemaßnahmen!

Edith Belz

Mietendeckel bundesweit. Jetzt.

71 Prozent der Menschen in Deutschland sind für den Mietendeckel. Trotzdem haben CDU, CSU und FDP als treu ergebene Diener der Immobilienlobby den Mietendeckel vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall gebracht. Das Mietendeckel-Urteil ist ein herber Rückschlag für die Mieter*innen in Berlin. Ein bundesweiter Mietendeckel wird gebraucht.

Was können wir jetzt tun?

Bereits im letzten Jahr hat DIE LINKE einen Aufruf für einen bundesweiten Mietendeckel und Mietenstopp gestartet. Dieser ist aktueller und dringender denn je. Darum wollen wir unsere Forderungen bundesweit stark machen. Mit diesem Aufruf wollern wir motivieren und aktivieren, mit uns gemeinsam dieses Wahljahr zu begehen.

Hier der Link zum Aufruf:  https://www.miete-bezahlbar.de/aufruf-unterzeichnen/

Wo landen die Unterschriften?

Alle Unterzeichner*innen die weitere Informationen von uns haben wollen, landen in der Linksaktiv-Datenbank. Wir wollen mit Euch in Kontakt bleiben und für unsere Kampagnen und Wahlkämpfe aktivieren.

 

Frühlingsakademie - Der Zukunft auf der Spur

Herausforderungen für linke Politik

Als Linke sind wir gut darin, Missstände zu kritisieren und Erklärungen zu liefern, warum so vieles schief läuft in unserer Gesellschaft. Manche Ungerechtigkeiten haben eine so lange Geschichte, dass wir uns anhören, als hätte die Schallplatte einen Sprung: obszöner Reichtum neben bitterer Armut, dramatische Klimakrise, rassistische Strukturen, Gewalt gegen Frauen und queere Menschen, — um nur ein paar Beispiele zu nennen. Doch auf die Ungerechtigkeiten hinzuweisen, ist nicht ausreichend. Ebenso dringend müssen wir uns darüber verständigen, wie diese andere Gesellschaft, die wir uns wünschen, aussehen könnte, und wohin unser Kompass zeigt: Wie wollen wir leben, lieben, arbeiten, ressourcenschonend wirtschaften, begehren, streiten? Konkret: Wie sehen das Wohnen, die Gesundheitsversorgung, die Arbeit der Zukunft aus? Was bedeuten Wachstum und Entwicklung, wenn sie nicht auf Kosten der Natur geschehen und nicht auf neo-kolonialistischen Strukturen aufbauen? Und wie kommen wir dahin? Wie können Einstiegsprojekte aussehen? Auf welche Herausforderungen muss sich linke Politik einstellen?

Das Heute braucht Bilder und Botschaften aus dem Morgen, um Kraft zu entfalten und Enthusiasmus auszustrahlen. Aber leider wird die Frühlingsakademie in diesem Jahr online stattfinden, nicht am schönen Werbelinsee.

Wann: 21. - 24. Mai 2021
online

Auf der Frühlingsakademie gibt es Workshops und Diskussionen zu folgenden Themen:

  • Utopie heute: Was hat das mit dem Ökosozialismus von morgen zu tun? – mit Raul Zelik (Autor)
  • Nach der Pandemie ist vor der Pandemie? Wie eine solidarische Gesundheitspolitik der Zukunft aussehen kann, die ein nachhaltiges Verhältnis zur Natur hat – mit dem Poliklinik-Syndikat
  • Sozial? Ökologisch? Sozialistisch?! Ein großer Sprung zur Klimagerechtigkeit – mit Lia Becker
  • Weniger Produktion, mehr Fürsorge, Engagement, Kreativität und Zeit: eine Care-Ökonomie der Zukunft
  • Die Arbeit von morgen: Digitalisierung und Industrie 4.0 – mit Sabine Nuss (Verlegerin und Autorin)
  • Wie hältst du's mit dem Staat, der Macht, dem Regieren? Theorien der Gesellschaftsveränderung von links
  • Das Ostdeutschland von morgen: Keimzelle für ein notwendig anderes Wirtschaften?
  • 'Kommse rin, könnse rauskieken': Wohnen der Zukunft – mit Katalin Gennburg (Sprecherin für Stadtentwicklung, Smart City und Tourismus im Berliner Abgeordnetenhaus) und Lina Hurlin (Aktivistin im Mietshäuser-Syndikat und Recht auf Stadt Leipzig)

Zur Anmeldung geht es hier. Der Anmeldeschluss ist 27. April 2021. Details zum Programm der Frühlingsakademie werden nach und nach ergänzt.

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Kontakt

Kreissprecherteam

Edith Belz
Telefon 04221 4900620
Mobil    0163 6313755
Fax      04221 4900725
E-Mail: edith.belz@dielinke-nds.de

Manuel Paschke
Mobil    01520 2094996 
E-Mail: manu.pasch@gmx.de

Postanschrift
c/o Edith Belz

Thüringer Straße 34c
27749 Delmenhorst

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