20. August 2016

Pläne für das Josef-Hospital müssen überdacht werden

Nicht nur die vielen Leserbriefe und Meinungsäußerungen von Einwohnern überzeugen DIE LINKE. Delmenhorst davon, dass die Standortentscheidung für das Krankenhaus neu überdacht werden muss.

 „Auch an den Infoständen werden wir immer wieder angesprochen und treffen mit unserer Position den Nerv der Menschen,“ so Ayhan Zeytin, Kandidat für DIE LINKE in Delmenhorst, „es gibt einfach zu viele Ungereimtheiten und Unwägbarkeiten bei dieser Planung.“ Dass es bereits ein Gesundheitszentrum vor Ort direkt am neuen Standort gibt, ist ein Beispiel dafür. Die Tatsache, dass es immer noch keinen Verkehrswegeplan gibt und dieser erst im Nachhinein gestrickt werden soll, sollte bei allen Beteiligten dafür sorgen, ihre Entscheidung für den Standort Westerstraße noch einmal intensiv zu überdenken.

„Mit dem Umzug der Stationen in die Wildeshauser Straße sind bereits in der Küche Arbeitsplätze als sogenannte Doppelstrukturen weg gefallen,“ so Stadtratskandidat Henning Waldeck, „das ist der Preis für Fusionen, den immer die Mitarbeiter zahlen müssen.“

„Ein großes Problem ist bei dieser Planung, dass sie wie so viele andere Planungen in Delmenhorst für die Einwohner nicht transparent ist. Es ist nicht ersichtlich, warum eine Förderung am Standort Wildeshauser Straße nicht möglich gewesen wäre. Denkmalschutz kann und darf ja wohl nicht der Grund dafür sein,“ so Zeytin.

„Wir wollen offene Gespräche in welche die Einwohner einbezogen werden, um zeitnah über geplante Verkehrsführung und Stadtplanung informiert zu werden,“ fordert Waldeck, „es kann ja nicht sein, dass auf der einen Seite die Innenstadt durch Krankenhausbesucher belebt werden soll, gleichzeitig behauptet wird die Verkehre wären kein Problem, da die Besucher ja zu anderen Zeiten in der Stadt sind als die Geschäftsöffnungszeiten.“