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20. Mai 2014

Trauer um Tote und verletzte Bergleute in Soma

DIE LINKE in Delmenhorst schließt sich den Worten ihrer Bundesvorsitzenden an. Auch wir
trauern mit den Toten, Verletzten und Vermissten aus dem türkischen Kohlebergwerk in Soma.
Mehr als 290 Menschen starben und immer noch ist nicht bekannt, wie viele Bergleute noch
vermisst werden. Vielleicht haben auch Menschen aus unserer Nachbarschaft Angst um ihre
Angehörigen. Noch kann niemand die endgültigen Ausmaße der Katastrophe abschätzen. Dieses
furchtbare Unglück darf politisch nicht folgenlos bleiben. Alles spricht dafür, dass mangelhafte
Sicherheitsvorkehrungen diese Katastrophe verursacht haben. Die regierende Mehrheit im
türkischen Parlament hat erst vor zwei Wochen die Sicherheitsüberprüfung der türkischen
Bergwerke abgelehnt. Der private Bergbaukonzern, der das Bergwerk von Soma betreibt, baut
seit Jahren Sicherheitsvorkehrungen ab, um mehr Profit aus den Menschen und der Erde heraus
zu pressen. In der Türkei und auch hier bei uns stellen jetzt viele zu Recht die Frage danach, wer
für diese Katastrophe die Verantwortung trägt. Wir erwarten auch von der Bundesregierung, dass
sie jetzt schnell konkrete Hilfe anbietet, vor allem bei der Versorgung der Verletzten und bei der
Unterstützung der Angehörigen.