13. November 2015

Schwarzer Freitag? Jetzt schägt’s 13!

Auch wir beteiligen uns an Aktionen von arbeitsunrecht.de . Dieses Mal traf es die Kik Filiale in der Stedingerstrasse in Delmenhorst.

Die aktion./.arbeitsunrecht e.V. will den Freitag, den 13. als regelmäßigen Aktionstag gegen Horror-Jobs und UnRechts-Anwälte verankern. Der erste Aktionstag fand am 13. März 2015 statt. Damals protestierten Menschen in über 15 deutschen Städten vor Supermärkten gegen LIDL und die Marke MILRAM. Es ging um Union Busting beim Hamburger Plastik-Schalen-Hersteller Neupack.

Am Freitag, dem 13. November 2015, haben wir gemeinsam mit DIDF vor den Kik-Filialen in der Stedinger Straße Flyer mit Infos zu Kik verteilt und mit vielen Passanten geredet. 

Warum KiK?
Der Textil-Discounter KiK, der zum Imperium des Milliardärs Karl-Erivan Haub (Tengelmann) gehört, ging als klarer Sieger aus einer Online-Abstimmung hervor. Zur Auswahl standen ferner die Meyer-Werft in Papenburg und der Duftmittelhersteller Firmenich am Standort Kerpen (hier eine Kurzvorstellung der Kandidaten). KiK setzte sich aus folgenden Gründen durch:

  • Im KiK-Zentrallager Bönen bei Hamm hagelte es 14 Abmahnungen und mehrere Kündigungsversuche gegen ein Betriebsratsmitglied, darunter den Versuch einer fristlosen Kündigung aufgrund eines Interviews mit der Zeitung Betrieb & Gewerkschaft (DIE LINKE).
  • Es handelt sich nach Auffassung der aktion./.arbeitsunrecht um Zermürbungsversuche gegen einen aktiven Gewerkschafter. Das Motiv: Vergeltung und Maßregelung. Die Belegschaft hatte zuvor mit ver.di mehrere Wochen gestreikt.
  • Der berüchtigte Fertigmacher Dirk Schreiner (Kanzlei Schreiner + Partner) vertritt KiK seit Jahren vor Gericht und berät das Unternehmen gegen Organisierungsbemühungen und Arbeitskampfmaßnahmen von ver.di.